Schön wie die Natur
Weshalb Keramiken?
Keramiken kommen den natürlichen Zähnen biologisch und ästhetisch am nächsten, denn Keramiken sind weiß, Licht kann in die Oberfläche eindringen und gespiegelt oder reflektiert werden. Bei Vollkeramik-Versorgung verzichtet man komplett auf den Unterbau aus Metall. Dadurch können dunkle Ränder und Zahnfleischverfärbungen vermieden werden. So wirkt die Versorgung wie echte Zahnsubstanz.
Welche Keramik?
Zirkoniumdioxid ist eine Hochleistungskeramik, die unter anderem in der Raumfahrt Anwendung findet. Es ist eine chemische Verbindung des seltenen Metalls Zirkonium mit Sauerstoff. Diese Keramik wird auch oft als keramischer Stahl bezeichnet, was auf die hohe Bruchfestigkeit zurückzuführen ist.
Wie ist die Vorgehensweise?
Von dem betroffenen Zahn wird ein wenig von der Zahnsubstanz abgetragen, ein Abdruck genommen und der Zahn mit einem Provisorium versehen. Ein Zahntechniker formt und brennt dann im Labor dem Abdruck entsprechend die keramische Versorgung. Beim nächsten Termin wird die keramische Versorgung einprobiert. Dann wird sie mit modernen Adhäsiven an den Zahn geklebt, was für viele Jahre einen festen Sitz garantiert.
In komplexen Fällen können wir anhand eines Wachsmodells schon im Voraus den Zustand nach Ihrer Behandlung darstellen.
Veneers?
Keramik-Veneers sind aufgeklebte Verblendschalen, mit denen abgebrochene Zähne, Zahnlücken oder -fehlstellungen korrigiert werden können. Es ist ebenfalls möglich, mit diesem Verfahren unterschiedlich große Zähne optisch einheitlicher zu gestalten. Ein Keramik-Veneer ist nämlich nur etwa 0,3 Millimeter dick.
Kronen/Brücken?
Nicht immer ist es möglich, einen Zahn mit einem Veneer zu verschalen, so etwa dann, wenn dessen Oberfläche bereits zu stark geschädigt ist. Es gibt dann allerdings die Möglichkeit, eine Krone auf den Zahn zu setzen. Hierfür beschleift man den betreffenden Zahn um ca. 1 Millimeter. Anschließend wird die Krone auf den Zahnstumpf zementiert. Auch ganze Brücken aus Vollkeramik sind möglich.
Keramik-Inlays?
Keramik-Inlays stellen durch ihre hohe Kaustabilität und minimalen Materialabrieb die dauerhafteste ästhetische Versorgungsform dar.